GEW Mecklenburg-Vorpommern
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GEW fordert: Jetzt endlich mehr Geld für Grundschullehrkräfte in Mecklenburg-Vorpommern

12.03.2018

Für Mecklenburg-Vorpommern besteht ein dringender Handlungsbedarf, um dem schon jetzt spürbaren und sich zukünftig weiter verschärfenden Lehrermangel entgegenzuwirken. Die GEW Mecklenburg -Vorpommern erwartet deshalb von der Landesregierung, dass sie jetzt endlich ihre zögerliche Haltung aufgibt und die Höhergruppierung der Grundschullehrkräfte in A13/E13 auf den Weg bringt. 

Nach Brandenburg und Berlin hat nun auch der Freistaat Sachsen im Wettbewerb auf dem Lehrerarbeitsmarkt ein Handlungsprogramm in Höhe von 1,7 Mrd. Euro aufgelegt, welches unter anderem die Eingruppierung der Grundschullehrkräfte in A13/E13 enthält. Damit erhalten Grundschullehrkräfte in Sachsen ab 01. Januar 2019 die gleiche Vergütung wie Lehrkräfte an den weiterführenden Schulen. Ausdrücklich einbezogen werden die in der DDR ausgebildeten "Lehrer für untere Klassen". Sie werden zum 01. Januar 2019 in die Entgeltgruppe 13 höhergruppiert. Damit ist in Sachsen eine langjährige Forderung der GEW erfüllt.

„Genauso wollen wir das auch“, sagt Annett Lindner, die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern (GEW MV).

Dabei dürfen aus Sicht der Bildungsgewerkschaft auch die Schulleitungen der Grundschulen nicht vergessen werden. Schulleiterinnen und Schulleiter an Grundschulen und ihre Stellvertreter leiten im Gegensatz zu weiterführenden Schulen in der Regel eine eigene Klasse. Diese Doppelbelastung muss sich auch bei der Besoldung widerspiegeln. Als strukturschwaches Bundesland wird Mecklenburg-Vorpommern im Wettbewerb zur Gewinnung von Lehrkräften nur bestehen können, wenn das Land neben einer wettbewerbsfähigen Besoldung und attraktive Arbeitsbedingungen bietet.

V.i.S.d.P. Annett Lindner

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