GEW Mecklenburg-Vorpommern
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Offener Brief an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig

Die Erzieher*innen und Pädagog*innen des STAMMTI Rostock fordern Verbesserungen in der Kindertagesförderung.

Die GEW MV unterstützt diese Forderungen.

21.03.2018

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern (GEW MV) unterstützt den Offenen Brief des STAMMTI Rostock, den dieser heute veröffentlicht hat.  Erzieher*innen und Pädagog*innen aus Rostock wenden sich darin an die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und fordern diese dazu auf, dringend notwendige Verbesserungen im KiFöG umzusetzen. "Wir brauchen einen besseren Betreuungsschlüssel, Tarifbindung und eine qualitativ hohe Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher", sagt die Landesvorsitzende Annett Lindner. "Wenn nicht in Zeiten gefüllter Kassen, wann dann?" Nach der geplanten Elternentlastung darf aus Sicht der GEW MV kein Stillstand eintreten. "Wir müssen die Qualität in den Kitas sicherstellen und stärken". Um dies zu erreichen, so betonte die Gewerkschafterin, bräuchte man beste Arbeitsbedingungen in den Einrichtungen. Mehr Zeit für die Kinder und die Arbeit mit den Eltern sei nicht nur für Brennpunktkitas wichtig. 

Über den STAMMTI Rostock:
Der Stammtisch für Erzieher*innen und andere Pädagogen*innen ist eine Initiative, die sich nach den Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und dem DRK Rostock gegründet hat. Die gravierenden Veränderungen der letzten Monate in Hinblick auf die geplante Angleichung an den TVöD sowie die Reformen des Kindertagesförderungsgesetzes brachten engagierte Kolleg*innen aus verschiedenen Bereichen zusammen, um sich gemeinsam zu organisieren. Seit der Gründung sind Kollegen*innen der verschiedensten Träger (DRK, VS, ILL, Auf der Tenne, Caritas, ASB, Kalis Kinderwelten, AWO…) zusammengekommen, um sich über die Missstände zu unterhalten, Möglichkeiten der Verbesserungen aufzuzeigen und aktiv etwas zu unternehmen. Ein Höhepunkt im Jahr 2017 war eine gemeinsame Demo für bessere Arbeitsbedingungen “Erzieher*innen sind mehr wert”.

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