GEW Mecklenburg-Vorpommern
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GEW in Sorge um Gesundheit der Bildungsbeschäftigten und Kinder 

Angesichts der steigenden Infektionszahlen äußert sich die Landesvorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern (GEW M-V), Annett Lindner und Maik Walm, in großer Sorge um die Gesundheit aller Bildungsbeschäftigten sowie der Kinder und Jugendlichen: 

03.11.2020

"Das Infektionsgeschehen ist offenbar hochdynamisch. Immer häufiger sind Kindertageseinrichtungen, Schulen und Horte von Quarantäne betroffen. Wir teilen die Befürchtungen zahlreicher Kolleginnen und Kollegen aus allen Bildungsbereichen, dass erneut flächendeckende Schließungen bevorstehen. Viele fühlen sich an ihrem Arbeitsort nicht ausreichend geschützt und kontinuierlich gute Bildung und Betreuung kann nicht hinreichend gesichert werden. Am kommenden Wochenende wird es hierzu Beratungen in den GEW-Gremien geben, die sich mit Lösungsansätzen für die aktuelle Situation auseinandersetzen und Forderungen an das Land aber auch die Landkreise, Kommunen und kreisfreie Städte zu richten. Eines ist schon jetzt klar: Das teilweise unerträgliche Hin- und Herschieben von Verantwortlichkeiten zwischen den einzelnen Ebenen muss aufhören! Wenn Bildung und Betreuung unverzichtbar sind, dann dürfen sie nicht dem ständigen Klein-Klein geopfert werden. Außerdem müssen Entscheidungen auch auf Verwaltungsebene deutlich schneller vorangetrieben und umgesetzt werden."