GEW Mecklenburg-Vorpommern
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DRK Geschäftsführung lässt Verhandlungsauftakt scheitern

Tarifparteien beraten weiteres Vorgehen

17.02.2017

Für den 16. Februar 2017 hatten sich die Geschäftsführung der DRK Rostocker Kinder- und Jugendhilfe gGmbH und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern (GEW MV) zu einem Auftakt für Tarifverhandlungen für die mehr als 400 Beschäftigten verständigt. Doch noch bevor die Verhandlungen richtig begonnen haben, mussten sie abgebrochen werden.  Grund: Der Arbeitgeberseite hat die Zusammensetzung der GEW-Verhandlungskommission nicht gepasst.  

Bei der GEW ist es das demokratische Prinzip, dass die Mitglieder über Tarifverhandlungen entscheiden. Hierfür wurde – gemäß den Richtlinien – eine Tarifkommission gebildet. Diese besteht aus gewerkschaftlichen Vertrauensleuten der einzelnen Kita- und Jugendhilfe-Einrichtungen des Unternehmens. Die Tarifkommission entscheidet über die Tarifforderungen, bewertet Verhandlungszwischenstände und kann als ultima ratio auch einen Arbeitskampf beschließen. Eine Auswahl der Verhandlungspartner durch den Arbeitgeber ist nicht vorgesehen.  Bis zum 22. Februar 2017 beraten sich nun die beiden Tarifparteien . Das DRK will sich eine rechtliche Bewertung einholen. Stocken die Verhandlungen danach weiterhin, sind Arbeitskampfmaßnahmen bis hin zum Streik nicht auszuschließen.

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