GEW Mecklenburg-Vorpommern
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Bei einigen Kitas hakt es noch! überwiegend geordnete Schulschließungen - Probleme bei einigen Kitas in Freier Trägerschaft

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern (GEW M-V) stellt zur aktuellen Situation fest: "Die Schulschließungen haben gestern bis auf kleinere Ausnahmen reibungslos funktioniert

17.03.2020

Die Schulleitungen und Lehrkräfte wurden rechtzeitig und umfassend informiert. Für diese Organisation gebührt dem Bildungsministerium unser Dank", sagt der GEW-Landesvorsitzende Maik Walm und er ergänzt: "Besonders hervorheben will ich, dass es zwischen dem Bildungsministerium und der GEW einen kurzen Draht gibt, mit dem wir schnell und unbürokratisch bei Fragen helfen können. Es geht darum, diese Krise gemeinsam und solidarisch zu bestehen." Von einigen Unklarheiten hingegen berichtet die GEW-Landesvorsitzende Annett Lindner für den Bereich der Kindertagesstätten: "Bei einigen Kitas hakt es noch. Vor allem unter den Erzieher*innen der Kitas in freier Trägerschaft herrschen Unsicherheit und Existenzängste. Obwohl durch die neue Kitafinanzierung im KiföG keinerlei Finanzierungsengpässe zu erwarten sind, gibt es Träger, die unnötig Kolleginnen und Kollegen zum Dienst einberufen, die zu Krankschreibungen drängen oder dazu anhalten Minusstunden aufzubauen. Erzieher*innen, die selbst Kinder zu betreuen hätten geraten dadurch in doppelte Not. Das muss und darf in dieser Situation nicht sein! Wir fordern daher die Träger auf, ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden und sich auch der Gesellschaft gegenüber solidarisch zu verhalten. Die Bürgermeister*innen der Kommunen und die Verantwortlichen der Landkreise bitten wir, ihre Position als Träger der Finanzierung zu nutzen und deutlich zu machen, dass ein solches Verhalten weder notwendig noch von Seiten der Verantwortlichen gewollt ist!" Die Gewerkschaft erhält seit Sonntag zu diesen Sachverhalten zahlreiche Anfragen von Kolleginnen und Kollegen und ist auf verschiedenen Ebenen um Klärung bemüht. 

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