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#IchStehAuf - Es kann gar nicht genug Projekte geben

Durch Berichterstattung der Medien wurde gestern bekannt, dass die AfD eine kleine Anfrage zur Teilnahme von Schulen aus MV an der Initiative #IchStehAuf gestellt hat. Alle Schulen müssen diese Frage nun beantworten. Die Landesvorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern (GEW MV), Nico Leschinski, Ulrike von Malottki und Sandra Astáras, nehmen hierzu Stellung:

Auf dem Bild sind in dreidimensionaler Anordnung die Buchstaben N E W S zu lesen. Rechts und links werden sie von nach außen weisenden Dreiecken gerahmt.
copyright: pixabay.com

"Die Anfrage zeigt einmal mehr, wes Geistes Kind dieser AfD-Landesverband ist. Alles was sich um Demokratie und Vielfalt an Schulen dreht, ist ihnen suspekt und gerade deshalb wird die AfD auch immer wieder zu Recht Thema bei solchen Veranstaltungen sein. Schaut man sich die jüngsten Wahlergebnisse an, müssen wir feststellen, es kann gar nicht genug dieser Projekte geben. Dies entspricht dem Bildungs- und Erziehungsauftrag unseres Schulgesetzes. Wir machen erneut darauf aufmerksam, dass der Beutelsbacher Konsens nicht vorsieht, dass Lehrkräfte zur Neutralität verpflichtet sind. Sie können und dürfen sich positionieren und müssen loyal zu unserer Verfassung und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen. Im Übrigen verursacht diese Anfrage einen hohen bürokratischen Aufwand für die Schulen. Das ist Zeit, die wir in der Bildung unserer Schüler:innen deutlich besser nutzen könnten."

Kontakt
Michaela Skott
freie Pressereferentin
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