GEW Mecklenburg-Vorpommern
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Betreuung ja. Unterricht nein.

Mit einer Notdienstvereinbarung sichern GEW-Mitglieder die Betreuung bei komplett bestreikten Schulen im Bereich der Grund- und Förderschulen ab.

22.02.2019

Zum geplanten ganztägigen, landesweiten Warnstreik am 27. Februar 2019 stellt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern (GEW M-V) fest: Die Streikbereitschaft der Lehrerinnen und Lehrer im Land ist da. Die GEW M-V bietet insgesamt 35 Buslinien an, die auch mit mehreren Bussen besetzt werden können, damit die Lehrkräfte aus allen Landesteilen zur zentralen Kundgebung nach Schwerin kommen können. Für den Bereich der Grund- und Förderschulen hat die Gewerkschaft mit dem Bildungsministerium nun eine Notdienstvereinbarung geschlossen. Für Schulen, die komplett bestreikt werden, sichern GEW-Mitglieder eine Betreuung der Kinder ab. Auf diese Weise will die GEW die Belastungen für Eltern so gering wie möglich halten. Schulen an denen verbeamtete Lehrkräfte tätig sind, können die Betreuung ebenfalls sichern. Die Beamtinnen dürfen die Betreuung der Kinder und Jugendlichen übernehmen und eigenen Fachunterricht erteilen. Zu einer direkten Unterrichtsvertretung einer streikenden Lehrkraft dürfen sie jedoch nicht herangezogen werden.  

Alle Informationen zur Tarifrunde der Länder (TV-L) und den Warnstreik finden Sie auch auf unserer Website unter www.gew-mv.de

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