Aufruf zum Warnstreik

Streik 2015 in Schwerin

+++31.01.2017 - Aktualisiert+++
Die Arbeitgeber haben auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt. Die GEW ruft zu Warnstreiks auf! Die aktuelle Meldung findet ihr hier.
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+++ 24.1.2017 +++
Die Gewerkschaften, darunter auch die GEW bundesweit, verhandeln seit dem 18. Januar 2017 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über eine Erhöhung der Entgelte im Gesamtumfang von 6 Prozent.  Bislang haben die Arbeitgeber kein akzeptables Angebot vorgelegt. Offenbar sind sie nur durch Druck dazu zu bewegen, die berechtigten Forderungen der Gewerkschaften ernsthaft zu beraten und zu einem Verhandlungsergebnis zu kommen. Daher rufen wir zu einem ganztägigen Warnstreik auf, sofern die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde kein tragfähiges Angebot vorlegen.

>>> mit Stand vom 27.1.2017 gibt es eine gültige Notdienstvereinbarung (siehe Downloadspalte)<<<

1. Februar 2017 - landesweit - zentrale Kundgebung in Schwerin

Treffpunkt: 11.30 Uhr Werderstraße (Beutel/Großparkplatz)
Kundgebung: 12.30 Uhr vor der Staatskanzlei

Wir fordern!

- Erhöhung der Tabellenentgelte im Gesamtvolumen von 6 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten
- Erhöhung der Ausbildungsentgelte und der Entgelte Praktikantinnen/Praktikanten um 90 Euro monatlich!

Außerdem fordern wir die Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten sowie die Referendarinnen und Referendare. Zur Duchsetzung dieser Forderungen ruft die GEW ihre tariflich beschäftigten Mitglieder zu einem landesweiten Warnstreik auf!

Den Aufruf als PDF sowie die Buslisten (Rückseite) findet ihr in der Downloadspalte rechts.

Streikleitung vor Ort

Gebt den Aufruf bekannt. Unterrichtet über die Abfahrtszeiten der Busse. Informiert die Schulleitung über den Warnstreik. Einzelne Streikende müssen sich nicht abmelden.
Die Buslisten reichen zunächst zur Erfassung der Teilnahme. Vor Ort bestätigt ihr diese mit eurer Unterschrift.

Wer darf streiken?

Angestellte Lehrkräfte sowie Angestellte im Sozial- und Erziehungsdienst

Dürfen Beamtinnen und Beamte auch streiken oder als Streikbrecher eingesetzt werden?

BeamtInnen dürfen in Deutschland nicht streiken. Die rechtliche Grundlage dafür sind Art. 33 Abs. 4 („besondere Treuepflicht“) und Abs. 5 GG („hergebrachte Grundsätzen des Berufsbeamtentums“). Sie dürfen jedoch auch nicht auf bestreikten Arbeitsplätzen eingesetzt werden. Wir fordern unsere beamteten Mitglieder auf, gegenüber Ihren Schulleitungen/ Dienstvorgesetzten (Direktionsrecht) deutlich zu machen, dass sie nicht als Streikbrecher eingesetzt werden wollen. In den Schulen kann man dazu bspw. Unterschriften unter einer Solidaritätserklärung sammeln und den Schulleitungen übermitteln.

Ausführliche Informationen stellen wir euch hier zur Verfügung.