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Lehren in Freiheit - Lehrkräfte stärken

05.10.2017

Landesvorsitzende Annett Lindner: Weltlehrertag auch in MV wichtig

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern weist anlässlich des heutigen Weltlehrertages darauf hin, dass Kolleginnen und Kollegen weltweit bei der Ausübung ihres Berufes gefährdet sind. Nicht nur in den Kriegs- und Krisengebieten der Welt, sondern auch vor den Toren Europas, wie in der Türkei, wo zahlreiche Lehrkräfte entlassen wurden,von denen einige nun politisches Asyl in Deutschland suchen.

„Vor diesem Hintergrund sollten wir verstehen, dass es längst nicht selbstverständlich ist, dass wir in Frieden leben und uns an demokratischen Prozessen beteiligen dürfen.“, sagt Annett Lindner, die Landesvorsitzende der Bildungsgewerkschaft. Das Motto des Weltlehrertages: „Teaching in Freedom – Empowering Teachers (Lehren in Freiheit – Lehrkräfte stärken) gelte jedoch auch für die Kolleginnen und Kollegen in Mecklenburg-Vorpommern: „Gute Lehre braucht gute Ausbildung, gute Ausstattung und Zeit.“, stellt die Gewerkschafterin fest. Ausgerechnet an diesen drei Punkten mangele es trotz der Bewegung, die es in den vergangenen Jahren in der Bildungspolitik gab. „Die Rahmenbedingungen an den Schulen haben sich verändert. Sowohl die Inklusion als auch die Digitalisierung stellen das komplette Bildungssystem vor neue Herausforderungen. Auf diesem Weg muss es darum gehen, den engagierten Lehrerinnen und Lehrern langfristig das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben, um diese Aufgaben zu bewältigen.“, sagt die Landesvorsitzende der GEW MV. Das gelte - nicht zuletzt -  auch für die Seiteneinsteiger, die nun vermehrt eingestellt werden, betont Annett Lindner. Im Interesse aller Beteiligten und vor allem auch für sie selbst müssen diese pädagogisch geschult und besonders unterstützt werden.

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